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Gefüllter Brustbraten
Sieglinde Aulinger hat in ihrem
Schmankerl-Studio einen gefüllten Brustbraten zubereitet:
Zutaten:
1½ kg Brustfleisch vom Schwein, Salz;
für die Füllung:
1/8 Liter Milch,
3–4 alte Semmeln in Würfel geschnitten,
3–4 Eier, Salz,
1 Prise Muskat, einige Tropfen Zitronensaft,
1 EL fein gehackte Zwiebeln,
1 EL Petersilie, 15 g Fett,
¼ l kochendes Wasser,
2 gestrichene EL Mehl.
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Zubereitung:
Vom Metzger die Schweinebrust ausbeinen und die Innenhaut ablösen
und eine Tasche einschneiden lassen. Dann waschen, abtrocknen und
innen und außen mit Salz einreiben. Die in etwas warmer Milch
eingeweichten und ausgedrückten Semmelwürfel mit Eiern, Gewürzen,
Zwiebel, Petersilie und zerlassenem Fett mischen. Damit die Brust
nicht zu prall füllen und mit festem Zwirn zunähen. In einer
Fettpfanne mit kochendem Wasser übergießen und von allen Seiten gut
anbraten, dann erst Suppengrün und Zwiebeln zugeben, mit kochendem
Wasser aufgießen und bei 200 Grad 1½ bis 2 Stunden fertig braten.
Dabei öfters begießen. Kurz vor Ende des Bratvorgangs mit Sauerrahm
bestreichen und anbräunen lassen. Eine Mehlschwitze anrühren und in
die Soße geben. Kurz aufkochen und dann abseihen.
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Neuhofer
Bauernreindl
Gebratenes
durchwachsenes Halsstück mit herzhaftem Schwarzgeräuchterten sowie
einem saftigem Wammerl in hausgemachter Soße mit Knödel und
Sauerkraut.
Zutaten:
ca. 1 kg Fleisch gemischt, davon ¾ aus Hals und Wammerl
mit Knochen und ¼ Geräuchertes,
500 g Wurzelwerk,
ca. 3 Zwiebeln,
Salz und Pfeffer, Knoblauch, Paprika, Majoran und Kümmel nach
Belieben
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Zubereitung:
Als erstes heizt man den Backofen auf 180 ° vor. Das durchwachsene
Halsstück sowie das Wammerl waschen und aus den Knochen lösen. Die
Knochen werden mit einem Küchenbeil zerhackt und mit dem Fleisch
später angebraten. In die Haut des Wammerls rautenförmige Quadrate
einritzen. Die beiden vorbereiteten Fleischstücke beidseitig gut
salzen, pfeffern und mit Knoblauch, Paprika, Majoran und Kümmel
bestreuen. Die Gewürze gut andrücken und die Bratenstücke in die
Reine legen. Die zuvor abgelösten Knochen sowie Zwiebelwürfel und
etwas Wurzelwerk dazugeben und in den vorgeheizten Ofen schieben.
Sobald das Fleisch eine goldgelbe Farbe angenommen hat mit etwas
Wasser angießen und weiter braten lassen. Das Schwarzgeräucherte
wird nun dazu gelegt.
Sobald das Fleisch gar ist, wird es aus dem Ofen genommen und auf
eine Platte gelegt. Die mitgebratenen Knochen sowie das Wurzelwerk
aus dem Bratensaft nehmen. Mit einem Pinsel können die Bratenränder
von der Reine gelöst werden. Um eine fertige Soße zu erhalten, wird
der Bratensaft nun mit etwas Stärke abgebunden und mit etwas Salz
und Pfeffer abgeschmeckt. Nun wird das Fleisch in Scheiben
geschnitten und in die Bratenreine zurückgelegt. Wenn nötig wird
diese noch einmal kurz in den Ofen geschoben. Dazu reicht man
Kartoffelknödel und Sauerkraut. |
Kalbsrückensteak mit
Spargel gratiniert
Zutaten für 4 Personen:
Kalbsrückensteak:
4 Stück à ca. 120 g,
Pfeffer aus der Mühle, grobes Salz,
8 EL Sonnenblumenöl,
1 EL Butter.
Zur Spargel-Zubereitung:
8 Stangen weiß oder
auch grün gemischt,
1 EL Butter, 1 TL Salz und Zucker,
1 Scheibe Zitrone,
8 mitteldicke Scheiben Emmentaler
Käse.
Für Sauce hollandaise:
3 Eigelb, 200 g Butter,
30 ml Weißwein; Gewürze: Salz, Pfeffer aus
der Mühle, Zitronensaft.
Herzogin-Kartoffeln:
800 g Kartoffeln roh mit
Schale, 2 Eigelb,
16 g Butter, 16 g Stärkemehl;
Gewürze: Salz und Muskat,
Butter zum Bestreichen des Backbleches,
1 Eigelb zum Beträufeln der Kartoffeln. |

Zubereitung:
Die Spargelstangen schälen, mit Butter, Salz, Zucker,
Zitronenscheiben offen 15−20 Minuten bissfest garen. (Gleiche
Zubereitung auch bei grünem Spargel/Schälen nur nötig am Anfang der
Saison. Tipp: Spargelschalen kann man für die Suppen-zubereitung
verwenden.) Dann Kartoffeln waschen und schälen. Ca. 25 Minuten
kochen, warm durchdrücken. Mit den übrigen Zutaten zu einem Teig
rühren. Auf ein gebuttertes Backblech die Kartoffelmasse
rosettenförmig ca. 5 x 5 cm groß spritzen und mit Eigelb vorsichtig
beträufeln. Im Backofen ca. 15 Minuten backen.
Die Kalbsrückensteaks mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne
Öl und Butter erhitzen und die Medaillons auf jeder Seite drei
Minuten braten. Auf einem Teller 2−3 Minuten ruhen lassen.
Spargelstangen quer halbieren, auf die Steaks legen und mit je 2
Scheiben Käse im Ofen bei 100 °C ca. 10 Minuten gratinieren. Butter
bei mäßiger Hitze zerlassen, bis die Molkereste auf den Boden sinken
und die Butter klar ist. Eigelbe verrühren und auf heißem Wasserbad
(ca. 70 °C) mit einem Schneebesen aufschlagen, bis sich eine cremige
Masse bildet. Geklärte Butter tropfenweise unter die Eigelbmasse
rühren, mit Wein und Gewürzen abschmecken. Die Steaks in die Mitte
des Tellers geben. Sauce hollandaise quer über die Medaillons ziehen
und die Herzogin- Kartoffeln im Kreis auf den Tellern anrichten. Mit
zwei langen Schnitt-lauchhalmen garnieren.
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Frische
Bayerwaldforelle
Zutaten:
4 frische, küchenfertige
Forellen,
1 Karotte,
1 Knollensellerie,
1 Staudensellerie,
1 Lauch, ¼ l Weinessig,
½ l Riesling, 3 Wacholderbeeren,
1 Lorbeerblatt,
5 Pfefferkörner,
1 Knoblauchzehe,
1 Nelke, Salz, Zucker
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Der Ilztal-Schmankerlwirt Anton Segl von der
Schrottenbaummühle ist weitum bekannt als der Spezialist, der eine
Bayerwald-Forelle besonders gut zubereiten kann. Hier eines seiner
Rezepte, die auch in seinem Lokal für Anerkennung sorgen.
Zubereitung:
Die frischen Forellen unter fließendem Wasser innen abspülen. Dabei
darauf achten, dass die Schleimschicht auf der Haut nicht
weggewaschen wird. Sie gibt dem Fisch beim Garen den blauen
Schimmer. Gemüse in feine Streifen schneiden. In einem großen ovalen
Topf Essig, Weißwein und einen Liter Wasser mischen. Gemüse, Gewürze
und die zerdrückte Knoblauchzehe zufügen. Mit Salz und Zucker
abschmecken und aufkochen. Die Forellen einlegen und ca. 10 Min. bei
kleiner Hitze ziehen, aber nicht kochen lassen. Die Forellen aus dem
Sud heben und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Als Beilagen
sollen Salzkartoffeln, zerlassene Butter und ein frischer
Gartensalat serviert werden. |
Lammrücken mit
Reiberdatschimantel
Zutaten für 4 Personen:
640 g Lammrücken von
allen Sehnen befreit,
5 mittelgroße mehlige Kartoffeln,
1 Ei, Mehl,
1 EL Sauerrahm,
Lammknochen,
Röstgemüse (Sellerie, Zwiebeln, Karotten), 500 g grüner Spargel,
Kirschtomaten,
4 Mangoldblätter. |

Zubereitung:
Den Lammrücken in 4 Teile
portionieren, anbraten und zur Seite legen. Aus den gehackten
Lammknochen, Röstgemüse, Tomatenmark, Wasser und einem guten Rotwein
eine Sauce herstellen, mit kalter Butter binden und geschnittene
Bärlauchblätter dazugeben.
Die geschälten Erdäpfel fein reiben, mittels eines Tuchs fest
ausdrücken und mit dem Ei, etwas Mehl und dem Sauerrahm einen
Reiberdatschiteig herstellen. 4 gleich große Kugeln formen, flach
ausbreiten, blanchierten Mangold auflegen und die Lammstücke
einwickeln.
In Butterschmalz rundum anbraten und für 15 Min. ruhen lassen.
Einmal schräg durchschneiden, mit gebratenem grünen Spargel und
Kirschtomaten anrichten und mit der Sauce umgeben. Dazu empfehlen
wir einen kräftigen Blaufränkischen vom Weingut Hafner in
Donnerskirchen im Burgenland. |
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Lamm-Carré im
Wiesenblumenheu gebraten mit Rosmarinjus
Zutaten für 4 Personen:
600 g Lammcarré
sauber pariert,
1 Zwiebel,
4 Zweige Rosmarin,
4 Zweige Thymian,
10 g kalte Butter,
4 Knoblauchzehen,
0,1 l Rotwein,
0,3 l Lammglace (aus Lammknochen mit Röstgemüse gekocht),
4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Heu aus biologischem
 |

Zubereitung:
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Lammcarrés mit
Knoblauchzehen und zwei Rosmarinzweigen von beiden Seiten anbraten.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine große Bratpfanne oder einen Bräter
mit Heu auslegen. Die angebratenen Lammcarrés auf das Heu legen, mit
einer Heuschicht und Alufolie verschließen und ca. 10 Min. bei 180
Grad in den Ofen schieben. Aus dem Ofen nehmen und nochmals 5 Min.
ruhen lassen.
Etwas Olivenöl im Topf erhitzen, die gehackte Zwiebel mit dem
Knoblauch glasig werden lassen. Den fein gehackten Rosmarin zugeben
– mit Rotwein und Lammglace ablöschen und einkochen lassen. Zum
Schluss die Sauce mit kalter Butter ver-mischen. Als Beilage
servieren wir dazu Kartoffelgratin und frisches gemischtes Gemüse
oder Bohnen vom Markt.
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Apfelstrudel vom Feinsten
Zutaten für 4 Personen:
300 g Mehl,
½ TL Salz,
62 ml Öl,
80 ml Wasser,
80 ml Milch,
20 Äpfel. |

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig
verarbeiten, etwas „rasten“ lassen, ausrollen und dann möglichst
dünn ausziehen. Die Äpfel schälen, klein schneiden und mit Zimt,
Zucker und Rosinen nach Belieben den Teig bestreuen und aufrollen.
Bei mittlerer Hitze backen. Am besten serviert man den Strudel
frisch aus dem Rohr mit Vanilleeis oder mit Vanillesoße. |
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Waller im Wurzelsud mit Meerrettich
Zutaten:
4 Schnitten Waller à ca.
160 g,
für den Wurzelsud:
1 Zwiebel, 1 Lauch,
2 Karotten, 3 Stangen Sellerie in Streifen,
20 g Butter.
Zur Reduktion:
1 Lorbeerblatt,
20 Pfefferkörner weiß,
2 Nelken, 1 Knoblauchzehe,
0,1 l Vermouth (Noilly Prat),
0,1 l trockener Weißwein,
Saft einer Zitrone,
30 g Meerrettich grob geraspelt,
1 Sträußchen Petersili |

Der Meisterkoch Gebhard Endl hat für den
„Kulinarischen Führer“ sein Rezept zur Zubereitung eines Wallers (er
gilt als „König“ der Donaufische) im Wurzelsud mit Meerrettich (für
4 Personen) verraten:
Zubereitung:
Für den Wurzelsud die Zwiebeln und die Gemüse in 20 g Butter glasig
andünsten, mit 0,2 l Wasser ablöschen. Die Zutaten der Reduktion um
die Hälfte reduzieren, zum Wallersud passieren, Wurzelsud 10 Minuten
ziehen lassen, salzen.
Die Wallerschnitten leicht salzen. In den fertigen Wurzelsud legen
und ca. 2–5 Minuten, je nach Dicke des Fisches, pochieren lassen.
Den Fisch aus dem Sud nehmen und warm stellen. Den Wurzelsud auf 0,1
l Flüssigkeit reduzieren, 20 g Butter einschlagen, zum Schluss den
Meerrettich und die Petersilie dazugeben.
Die Wallerschnitten in tiefe Teller setzen, den Wurzelsud darüber
geben und servieren. |
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Geschmorte
Kalbsbackerl
Zutaten für 4 Personen:
8 Kalbsbackerl (beim
Metzger vorbestellen),
100 g Zwiebeln,
50 g Karotten,
30 g Sellerie,
50 g Lauch, 1 Knoblauchzehe,
2 EL Tomatenmark,
0,5 l Fond,
0,3 l Rotwein, Öl zum Braten,
2 EL Weizenstärke, Mehl, Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano). |

Zubereitung:
Kalbsbackerl mit Salz und Pfeffer würzen, mehlieren, in Öl von allen
Seiten anbraten. Geputztes Gemüse in einem Topf anrösten,
tomatisieren, mit Rotwein ablöschen und mit Fond aufgießen.
Kalbsbackerl und Gewürze zugeben und ca. 1 Stunde schmoren.
Kalbsbackerl ausstechen, Soße auf ein Drittel einkochen lassen,
binden und passieren.
Kalbsbackerl mit Soße anrichten. Als Beilagen werden
Sauerrahm-Kräuter-Knödel, Semmelknödel oder ein
Kartoffel-Karotten-Püree mit frischem Gemüse empfohlen. |
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Hirschbraten nach „Försterinnenart“
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In der „Einkehr zur Kleblmühle“ steht Manfred
Scheichenzuber verantwortlich am Herd. Er hat uns sein Spezialrezept
für einen zarten Braten aus der Junghirschkeule in feiner
Wacholder-Rahmsoße mit frischen Pifferlingen in Kräuterrahm für vier
Personen aufgeschrieben:
Zutaten und Zubereitung:
1 kg frisches Hirschfleisch aus der Keule mit Salz und Pfeffer
würzen und in Pflanzenfett scharf anbraten. Geschnittene, gewürfelte
Zwiebel, Karotten, Sellerie, Lauch und Tomatenmark mit anrösten und
Wacholder, Lorbeerblätter und Rosmarin dazugeben. Das Ganze
ablöschen und bei mittlerer Hitze ca. 1 ½ Stunden schmoren lassen.
Fleisch herausnehmen und den Fond durchpassieren. Die Wacholdersauce
stellt man so her: Fond mit Sahne, Rotwein und Gewürzen nach
Belieben abschmecken und binden.
Zubereitung der
Pfifferlinge in Kräuterrahm:
Ca. 300 g frische Pfifferlinge (saisonbedingt auch Kühlware möglich)
mit Zwiebeln und Butter anschwitzen, mit Sahne aufgießen, ca. 5
Minuten köcheln lassen und mit Gewürzen (Kräutern), vor allem mit
Petersilie, abschmecken, binden.
Anrichten:
Fleisch in Scheiben schneiden, mit Wacholdersoße überziehen,
Pfifferlinge in Rahm draufgeben. Dazu reicht man Reibe- oder
Semmelknödel (auch hausgemachte Spätzle passen dazu!). Empfehlung:
Mit Preiselbeeren und Orangenscheiben anrichten. |
Ochsenschwanzragout nach Art des Hauses
Zutaten:
ein
Stück Ochsenschwanz,
je nach Zahl der Personen,
dazu ausreichend Röstgemüse, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Paprika
und ein halber Liter eines gehaltvollen Rotweins. |

Die Zubereitung eines bayerischen
Ochsenschwanzragouts lässt viele Variationen offen, weil man sich ja
hier nach Ansicht des Küchenchefs Fritz Loibl danach richten muss,
wie viele Gäste dann später an der Tafel Platz nehmen. Deshalb hat
er für unseren kulinarischen Führer auch die Mengenangaben nicht
genau definiert, sondern eben nur einen guten Ratschlag gegeben, was
da alles rein muss, damit´s ein Gaumenschmaus wird.
Zubereitung:
Der Ochsenschwanz, frisch aus der Metzgerei, wird in Stücke
geschnitten, gewürzt, mit Röstgemüse angebraten und im Rotwein ca. 3
Stunden geschmort. Als Beilagen reicht man Speck- oder Semmelknödel
und einen Salat der Saison. |
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Waldpilze in
Kräuterrahmsoße
Zutaten:
Waldpilze (Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen usw.)
Butter, Mehl, süßer Rahm, Zwiebeln, frische Petersilie, Salz und
Pfeffer.
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Zubereitung:
Pilze und klein gehackte Zwiebeln andünsten, aufgießen, mit Mehl
binden, Petersilie, evtl. auch Basilikum, und süßen Rahm hinzugeben
und leicht köcheln lassen. Die Waldpilze werden am besten mit
Semmelknödel serviert.
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Tafelspitz mit Meerrettichsauce
Zutaten für 4 Personen:
Ein Stück Tafelspitz
mit einem Gewicht von gut einem Kilo,
2 TL Zitronensaft,
20 g Fett,
20 g Mehl,
1/8 l Milch,
1/8 Liter Rinderbrühe,
1 TL Zucker,
2 EL Sahne,
Zwiebeln, Suppengrün, Nelken,
Pfeffer, Salz, Lorbeerblätter, Meerrettich.
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Zubereitung:
Das Fleisch mit 1 ½ l Wasser mit Zwiebeln, Nelken, Pfefferkörnern,
Lorbeerblättern und dem Suppengrün auf kleiner Stufe 90 Minuten
köcheln lassen. Meerrettich mit einem TL Milch verrühren, Fett in
Mehl und mit Brühe ablöschen und rühren, bis eine cremige Masse
entstanden ist. Mit Milch, Sahne und Meerrettich sämig rühren und
mit 1 TL Zucker, etwas Salz und Zitronensaft abschmecken. Dazu
werden am besten Kartoffel mit Bohnen serviert.
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Schweineschäuferl in Preiselbeer- Pflaumensoße
Zutaten für 4 Personen:
4 Scheiben
Schweineschulter mit Knochen zu 300 g,
1 Zwiebel feingewürfelt,
4 Tomaten ohne Schale fein gewürfelt,
1 EL Preiselbeer-Pflaumenchutney,
¼ l Rotwein,
¼ l Sahne,
Salz, Pfeffer. |

Zubereitung:
Die Schweineschulter mit
Salz und Pfeffer würzen und in einem Topf auf beiden Seiten
anbraten, Zwiebeln dazugeben und glasig andünsten, mit
Tomatenwürfeln und Pflaumenchutney anreichern und mit Rotwein
ablöschen. Im Backofen bei 175 Grad eine Stunde braten. Fleisch aus
dem Fond nehmen und den Fond pürieren. Den Fond mit Sahne auffüllen,
einkochen lassen und die Soße abschmecken.
Ein Drittel rohe Kartoffeln reiben, 2/3 gekochte Kartoffeln durch
ein grobes Sieb drücken, den Speck und die Zwiebel würfeln,
Schnittlauch fein schneiden und mit Eigelb, etwas Mehl, Salz und
Muskat vermengen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem
Teig verarbeiten. Mit zwei Esslöffeln die Nockerl ausstecken und in
150 Grad heißem Fett ausbacken. |
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15 Bauernkrapfen
Küchenchefin Waltraud Koller hat uns ihr Rezept für die typisch
waldlerischen Bauernkrapfen verraten:
Zutaten:
1 kg Mehl,
1/2 l lauwarme Milch,
100 g Zucker, 3 Eier,
2 Päckchen Trockenhefe,
100 g Rosinen,
1 Prise Salz, Fett zum Backen.
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Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem
mittelfesten Teig verarbeiten. Den Teig so lange schlagen, bis
Blasen zu sehen sind. Warm stellen und gehen lassen bis der Teig
doppelt so hoch ist. Nach ca. einer Stunde formt man daraus 15
kreisrunde Teiglinge, die dann auf ein mit Mehl bestäubtes Blech
gelegt und mit einem Küchentuch zugedeckt werden. Die Teiglinge dann
nochmals rund eine Viertelstunde gehen lassen. Das Fett in einer
tiefen Pfanne auf ca. 190 Grad erhitzen. Mit bemehlten Händen in der
Mitte des Krapfenteigs eine Vertiefung drücken und ausziehen, so
dass ein dicker Rand bleibt. Die Krapfen dann im heißen Fett
schwimmend auf beiden Seiten goldgelb backen und auf einem Gitter
ablegen und abtropfen lassen. Zum Schluss werden die Bauernkrapfen
leicht mit Puderzucker bestreut.
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Rehschnitzerl mit
glacierten Maronen und Steinpilzen
Zutaten für 4 Personen:
720 g Rehoberschale,
220 g Maronen,
180 g Steinpilze,
800 g passierte Kartoffeln,
4 Eigelb,
½ Zwiebel, 50 g Speck,
80 g Strudelteig,
4 Brokkoliröschen. |

Zubereitung:
Die durchgedrückten Kartoffeln mit Eigelb, gebratenem Speck und
Zwiebelwürfeln, Salz, Pfeffer und Muskat zu einer Masse verrühren.
Die Masse durch vier teilen und mit dem Strudelteig kleine Säckchen
machen und ca. 20 Min. bei 170 Grad backen. Von der Rehoberschale 8
kleine Schnitzel schneiden und mit Salz, Pfeffer und frischem
Thymian würzen. In der Pfanne von beiden Seiten rosa braten. Die
Maronen mit Zucker glacieren und die Steinpilze leicht braun
anbraten. Als weitere Beilage ist Brokkoli zu empfehlen. |
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Rehrücken in
Wildrahmsoße mit Pfifferlingknödel
Hans Wurm erlernte in renommierten Restaurants, dem Romantikhotel
„Bierhütte“ bei Freyung und im einstigen Steigenberger Hotel
„Sonnenhof“ in Grafenau, seinen Traumberuf Koch. Er hat uns für
unseren kulinarischen Führer ein Feinschmecker- Single-Rezept
kreiert: einen Rehrücken in Wildrahmsoße mit Pfifferlingknödel:
Zutaten:
180 g Rehrücken mit Knochen,
25 g frische Pfifferlinge,
1 kleine Zwiebel, 1 halbe Handvoll Speckwürfel,
2 Semmeln vom Vortag,
1 Ei, etwas Milch.
Für die Soße:
Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Thymian, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt,
Sahne |

Zubereitung:
Den ausgelösten Rehrücken mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Kurz
von beiden Seiten anbraten und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad ca.
15 Minuten anbraten.
Für die Soße: Die Knochen vom Rehrücken scharf anbraten, etwas
Tomatenmark zugeben und weiter braten, mit etwas Wasser ablöschen
und einkochen lassen, aufgießen und fertig köcheln lassen (ca. 1
Std. lang). Anschließend die Soße würzen, sieben, nochmals
Feinwürzung vornehmen und mit Sahne verfeinern, abschmecken und bis
zur gewünschten Konsistenz einreduzieren lassen.
Zubereitung der Pfifferlingknödel: Semmeln in Würfel
schneiden, Ei und etwas Milch hinzugeben, verkneten und durchweichen
lassen. Pfifferlinge zerkleinern, mit Speck und Zwiebeln anbraten,
abschmecken. Semmelteig zu Knödeln formen, in die Mitte die
Pfifferlingsmasse geben, zu runden Knödeln rollen, in siedendes
Wasser einlegen und ca. 20 Min. köcheln lassen.
Vor dem Servieren den Rehrücken in Scheiben schneiden, mit
Soße übergießen und Pilzknödel dazu reichen.
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Annathaler Pfifferlingschnitzel
Zutaten für 6 Personen:
2 kl. Zwiebeln,
30 g Butter,
400 g frische Pfifferlinge, Salz, frisch gemahlener Pfeffer,
2 EL gehackte Petersilie,
6 Schweineschnitzel (ca. 150 g), 2–3 EL
Worcestersauce,
20 g Weizenmehl,
50 g Butterschmalz,
6 Scheiben mittelalter Gouda.
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Zubereitung:
Zwiebeln abziehen und fein würfeln, Butter zerlassen und die
Zwiebelwürfel darin andrücken. Pfifferlinge säubern, dazugeben, mit
Salz und Pfeffer würzen, gar dünsten lassen und mit Petersilie
bestreuen, mit Worcestersauce beträufeln und mit etwas Mehl
bestäuben. Fett erhitzen und die Schnitzel von beiden Seiten 6–8
Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und auf ein mit Alufolie
belegtes Backblech legen.
Die Pfifferlinge auf den Schnitzeln verteilen, je eine Scheibe Käse
auf jedes Schnitzel legen und das Backblech in den Ofen schieben.
Bei ca. 200– 220 Grad Unter-/Oberhitze ca. 10–15 Minuten überbacken.
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Saltimbocca vom Reh
mit Schupfnudeln
Zutaten für 4 Personen:
700–800 g Rehlende
in Medaillons geschnitten, f
rischer Salbei,
12 Scheiben Rohschinken,
500 g Brokkoli,
etwas Sahne,
4 Portionen Schupfnudeln,
Butter. |

Zubereitung:
Rehmedaillons kurz anbraten, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und
Wildkräutern würzen, mit Salbei und Rohschinken umwickeln. Den
Brokkoli blanchieren, mit Sahne und Gewürzen leicht köcheln.
Schupfnudeln in Butter schwenken, bis sie goldbraun sind. Die
Rehmedaillons nochmals kurz braten, auf Wildsoße anrichten,
Brokkoli, Schupfnudeln und Preiselbeeren dazugeben. |
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Bayerische Rahmsuppe
Zutaten für 4 Personen:
500 g Schwarzgeräuchertes,
2 l Hühnerbrühe,
1 Lorbeerblatt,
5 Wacholderbeeren,
3 Pimentkörner,
1/2 TL Kümmel,
1 Zwiebel, 1/2 Karotte,
150 g Sellerie. |

Zubereitung:
Geräuchertes in 1 cm dicke Scheiben schneiden und in der Brühe
langsam köcheln lassen. Gewürze dazu geben und ziehen lassen. Das
Ganze danach abseihen und den Fond aufkochen. Mit Schmand und 250 g
Sahne verrühren und soviel Mehl dazu geben, dass eine zähe Masse
entsteht. Diese Masse in den Fond geben und glatt rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das gekochte Geräucherte in
Würfeln dazu geben. Beim Anrichten mit Brotkrusteln garnieren. |
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Gekochtes Rindfleisch
Zutaten und Zubereitung:
1 kg Rinderbrust, 2 Zwiebeln halbieren und in der Pfanne gut
anbraten. 300 g Wurzelgemüse – Karotten, Sellerie, ½ Stan-ge Lauch
und Petersilienstängel – waschen und in grobe Würfel schneiden. Das
Wasser zum Kochen bringen, Rinderbrust Knochen und Pfefferkörner in
das Wasser geben und ca. 2½–3 Stunden langsam köcheln lassen. Eine
Stunde vor Garende Wurzelgemüse, Zwiebeln und 2 Blätter Liebstöckel
dazu-geben. Den Schaum abschöpfen. Die Brühe abschmecken und über
das Fleisch gießen. Die restliche Brühe für die Suppe verwen-den.
Dazu serviert man Kartoffeln, Gemüse und geriebenen Meerrettich. |

Surhaxe mit Krautsalat und Biertreberbrot
Zutaten und Zubereitung:
4 eingelegte Surhax´n mit reichlich Zwiebel im Rohr anbraten, etwas
aufgießen, ca. 2 – 2 ½ Stunden bei 180 C ° braten. Dann gibt man 2
geschälte, klein geschnittene Kartoffeln dazu und passiert die Soße
anschließend durch ein Sieb. Nach Belieben etwas Knoblauch und
Kümmel mitbraten. Serviert werden dazu Krautsalat und Biertreberbrot,
Meerrettich und Senf. |
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Gottingers
Hirschgulasch
Zutaten für 4 Personen:
800 g Hirschfleisch
zum Schmoren,
600 g Zwiebeln,
40 ml Sonnenblumenöl,
4 EL Tomatenmark, Zimt, Preiselbeeren, Piment, Balsamico,
Kirschsaft, Rotwein, Salz, Pfeffer, Zucker, Wacholderbeeren,
Lorbeerblätter, Thymian.
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Zubereitung:
Hirschfleisch in ca. 2 mal 2 cm große Stücke schneiden, Zwiebel
ebenfalls würfeln. Das Fleisch bei hoher Hitze anbraten und danach
kurz vom Herd nehmen. Zwiebelwürfel im Bratensaft hellbraun rösten.
Tomatenmark zugeben, weiter rösten. Danach mit Rotwein ablöschen und
reduzieren lassen.
Das Fleisch wieder zugeben und das Ganze mit Brühe, Kirschsaft und
Thymian köcheln lassen. Mit Zimt, Piment, Salz, Pfeffer,
Wacholderbeeren, Lorbeerblatt und einer Prise Zucker würzen und zum
Schluss mit Balsamico und Preiselbeeren verfeinern. Fleisch mehrmals
probieren, ob es bereits zart genug ist. Die Soße binden.
Abschließend das Hirschgulasch mit einem Zitronenabrieb verfeinern.
Wer die Soße mehr eindicken will, der kann dies mit Semmelbrösel
tun. Dem Gulasch können auch verschiedene Pilze, die nur leicht
anzudünsten sind, zugegeben werden, um den Geschmack noch zu heben.
Zum Hirschgulasch passen sowohl Reibeknödel als auch Spätzle. |
Gesottenes Kronfleisch
Hans Lamperstorfer
hat uns nach dem Motto „Hier kocht der Chef selbst!“ eines seiner
altbayerischen Hausrezepte aufge-schrieben: |

Zutaten und Zubereitung:
Das Kronfleisch – ein sehr mageres Fleisch vom Rinderzwerchfell –
beim Metzger vorbestellen. Fleisch mit viel Wasser angießen, bis es
gut bedeckt ist, dann leicht salzen.
Bei mittlerer Hitze etwa 1½ Stunden mehr ziehen als kochen lassen.
Den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Danach 2 Zwiebeln, Karotten,
Knollensellerie und Petersilienwurzeln schälen, in Stücke schneiden,
Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Petersilienstiele
zugeben. Nach weiteren 30 Minuten das Fleisch herausnehmen und die
Brühe durch ein Sieb gießen.
Nach dem Rezept für den „Lampi“-Wirsing ist wie folgt
vorzugehen: Wirsing ca. 5 Min. blanchieren und in kleine Stücke
schneiden. Gekochten Schinken, geräuchertes Wammerl und die Zwiebel
klein würfeln, in Butter andünsten und mit etwas Mehl bestäuben.
Wirsing, etwas Milch und mehr Sahne dazugeben. Mit Salz und Muskat
würzen. |
Hirschrückensteak im Speckmantel
an Thymian-Kirschsauce,
Steinpilz-Wirsingroulade dazu Maronen-Kartoffelrösti
Zutaten:
Hirschrücken,
Schweinespeck, Sauerkirschen, Eigelb, Steinpilze, Wirsingkohl,
Esskastanien, Kartoffeln, Thymian, Rosmarin, Salz, Pfeffer, Gewürze. |

Zubereitung:
Hirschrückenmedaillons mit
dem Speck umwickeln, mit einem Thymianzweig und Rosmarin in Öl
anbraten und dann in Butter weiterbraten. Fleisch aus der Pfanne
nehmen und darin entkernte Kirschen mit wenig Butter anschwitzen,
Steinpilze in Butter sautieren und mit Sahne einkochen. Würzen.
Anschließend pürieren, mit Eigelb binden und im vorab blanchierten
Wirsingblatt garen. Die Esskastanien mixen, mit den geriebenen
frischen Kartoffeln vermengen und in der Pfanne ausbacken. Dies wird
auf einem Teller mit einer leichten aus dem eigenen Saft
hergestellten Thymian-Kirschsauce napiert und schön angerichtet
serviert. |
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