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Kulinarische Tipps von A - Z

A
Allerweltskirchweih,
an der zum Kirchweihessen gleich an drei Tagen, nämlich am Samstag, Sonntag und Montag eingeladen wird, ist alljährlich am 3. Wochenende im Oktober. Traditionsgasthäuser warten an diesen Tagen vor allem mit Enten- und Gänsebraten auf, wozu Blaukraut und Knödel gereicht werden.

Angler-Erlaubnisscheine
von Sportfischervereinen und Privateigentümern von Forellenteichen gibt es für die meisten Bäche, Flüsse und Seen im gesamten Landkreis. Das gilt auch für die Ilz und die Wolfsteiner Ohe, für Landschaftsweiher und Kurparkseen. Auskünfte erteilen die Tourismusbüros von Städten und Gemeinden, die auch ein entsprechendes Verzeichnis kostenlos verteilen. Denn auf Wunsch kann man sich in vielen Gasthäusern den selbst gefangenen Fisch zubereiten lassen.

B
Baden im Bierzuber
kann man in einem bayerischen Bier-Bottich im Hause des diplomierten Bier-Sommeliers Bernhard Sitter im Gut Riedelsbach im Dreiländereck am Dreisessel. Im Jahre 2007 wurden in die Wohl-fühllandschaft des Drei-Sterne-Landhotels 900 000 Euro investiert.

Bärwurz
das ist der echte Klare aus dem Bayerischen Wald, schmackhaft und heilkräftig noch dazu! Im Landkreis Freyung-Grafenau laden gleich zwei Bärwurz-Brennereien zum teils kostenlosen Verkosten ein. In Schönberg lädt die Schlosskellerei Ramelsberg, Schlossberg 21, Schönberg, Tel. 08554/1451, von Montag−Freitag9–12 und 13–17 Uhr und an Samstagen von 9–12 Uhr
dazu ein. Im Glasmacherort Spiegelau gibt es im Penningers Schnapsmuseum Bärwurz-Verkostungen (Dr.-Geiger-Straße, östlicher Ortseingang, kurz vor der Glashütte, Tel. 08553/979101). Öffnungszeiten: Montag– Freitag 10–17 Uhr, Samstag 10–13 Uhr, an Sonnund Feiertagen von 13–16 Uhr. Ab 25. Dezember bis April ist an Sonntagen geschlossen.

Bauernmarkt
ist jeden zweiten Samstag im Monat auf dem Grafenauer Stadtplatz von 8−12 Uhr geboten. Über die aktuellen Termine Auskunft geben kann die Hofkäserei Ecker in Unterhüttensölden bei Grafenau, Tel. 08554/555.

Berghütten
krönen die Gipfelregionen der Bayerwaldberge (direkt an der bayerisch-böhmischen Grenze gelegen), dem Dreisessel, Lusen und Rachel:
• Berggasthof-Dreisesselschutzhaus (1312 m), Tel. 0856/350
• Lusenschutzhaus (1340 m), Tel. 0853/1212
• Rachel-Waldschmidthaus (1360 m) Tel. 0171/5234051
• Rachel-Diensthütte (auf dem Weg zum Rachelsee, 865 m) Tel. 0853/1873
Alle Schutzhäuser bieten nicht nur Brotzeiten, sondern eine auswahlreiche Speisekarte. Geöffnet sind die Schutzhütten in der Regel ab Ostern bis Ende Oktober täglich, dann teils auch über die Weihnachtsfeiertage bis Heiligdreikönig. Es empfiehlt sich, die Öffnungstage für die Winterzeit aktuell bei den Touristinformationen zu erfragen.

Bison-Fleisch
kann man auf der Ilztal-Ranch von Max Kölbl in Unterhüttensölden bei Grafenau nach rechtzeitiger Voranmeldung erwerben.

 



F
Familien-Brunch

von 11−14 Uhr mit Livemusik ist zumeist jeden ersten Sonntag im Monat im
Golden-Tulip-Hotel Sonnenhof
in Grafenau, Sonnenstraße 12,
geboten. Infos unter Tel. 08552/4480
 
 

G
Grillabende mit Livemusik
sind zumeist an Dienstagen (Infos: 08583/2232) im Loipenstüberl der Familie Wimmer in Branntweinhäuser bei 94089 Altreichenau nach dem Motto „In is, wer drin ist“ geboten.

Gabreta-Keltendorf
Im Erlebnisland der geheimnisvollen Welt der Kelten. Rinder, Schweine, Schafe und Pferde bereichern, solange es die Witterung erlaubt, das Dorfleben. Im Keltendorf Gabreta bei Ringelai gibt es auch eine bewirtschaftete Keltenstube mit besonderen Schmankerln.
Öffnungszeiten:
April–Oktober Montag–Freitag 9.30–18 Uhr,
Samstag, Sonntag und Feiertage 10–18 Uhr.
November–März Dienstag–Freitag 9.30–16 Uhr,
Samstag, Sonntag und Feiertage 10–16.30 Uhr.
Montags ist geschlossen.
Die Keltenstube ist unter Tel. 08555/407880 erreichbar.

Gourmet-Führer
Im Landkreis Freyung-Grafenau können sich der „Säumerhof“ der Familie Endl in Grafenau, das Landgasthaus Schuster in Ort bei Freyung und das Landgasthaus Emerenz Meier in Waldkirchen über lobenswerte Auszeichnungen und Würdigungen in Gourmetführern wie Michelin-Führer und dem Gault Millau freuen.

Gehnuss
Schritt für Schritt die Natur genießen und Neues entdecken, Gipfel erklimmen, eintauchen in ein Paradies für alle Sinne – allein, zu zweit, mit der Familie oder mit lieben Freunden. Das ist Wandern im Bayerischen Wald und Oberpfälzer Wald. Und am Abend verwöhnt Sie ein Gastgeber, der mit seinen Serviceangeboten all’ Ihre Bedürfnisse und Wünsche erfüllt. 60 Partnerbetriebe haben sich im größten Waldgebirge Mitteleuropas zusammengeschlossen, um als Gehnuss- Gastgeber für Ihr besonderes Wohl beim Erwandern der herrlichen Region zu garantieren. Die Qualitätskriterien der Gehnuss-Gastgeber:
1. Alle Betriebe sind nach den Kriterien der Deutschen Hotelklassifi zierung mit Sternen aus-
   gezeichnet.
2. Alle Betriebe führen das Gütesiegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland – Bayern“.
3. Die Gehnuss-Betriebe liegen alle in unmittelbarer Nähe zu Wanderwegen.
4. Wir haben Wanderkompetenz und halten Kartenmaterial und weiterführende Wanderliteratur
   bereit.
5. Wir sind gerne bereit, bei der Organisation von Wandertouren zu helfen.
6. Wir bieten auf Wunsch Abhol- und Rückholservice sowie Gepäcktransfer.
7. Auf unseren Zimmern finden Sie spezielle Gehnuss-Informationsmappen.
8. Wir bieten regionaltypische Gerichte auf unserer speziellen Gehnuss-Speisekarte.
Mehr zu Gehnuss erfahren Sie unter:
Tourismusverband Ostbayern,
Luitpoldstr. 20, 93047 Regensburg,
www.ostbayern-tourismus.de,
Kostenloses Infotelefon: 0800/12 12 111

Grillplätze
(öffentliche) gibt es in vielen Gemeinden des FRG-Landkreises. Eine genaue Aufstellung ist in der vom Landkreis herausgegebenen Broschüre „Freizeittipps von A–Z“, die bei allen Touristinformationen kostenlos erhältlich ist, zu finden.

 

 

 


J
Jahresessen

Einstmals wurden alljährlich entweder  im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zum „Alten Bier“ oder „Märzenbier“ vor allem die Geschäftsfreunde der Wirte und die Stammgäste in ihr jeweiliges Stammlokal eingeladen. Heute „firmiert“ diese Tradition unter „Jahresessen“. Dazu einfinden können sich auch Gäste, die nicht in direkter Geschäftsverbindung zum jeweiligen Gastwirt stehen. Die Speisekarten sind zu diesen Essen vor allem auf Schweine- und Rinderbraten, knusprige Enten und Gänse, aber auch Wildgerichte ausgerichtet.

 

M
Moststüberl
von Franziska Peter
in Liebersberg bei Grafenau. Weinstöcke werden im Bayerischen Wald ja nur von ein paar Liebhabern in ihrem Hausgärtlein gehegt und gepflegt. Apfel- und Birnbäume gehören aber zu jedem Haus und Hof. Most, so nennen die Altbayern und Österreicher ihren Apfelwein, gibt es dagegen landauf und landab. So auch auf einem der Hügel, der der Säumerstadt Grafenau vorgelagert ist. Und diesen Vorteil hat sich bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten das „Moststüberl“ in Liebersberg zu Nutze gemacht. Unter dem urigen Gewölbe eines ehemaligen Kuhstalls gibt es diesen besonders vergärten Saft, der gute Gesundheit verspricht, zu verkosten – und dazu auch herzhafte Brotzeiten und, nach Absprache mit der Gastgeberin Fannerl Peter, waldlerische Gerichte vom Feinsten. Geöff net hat das Moststüberl nur nach Voranmeldung unter der Telefonnummer 08552/4292 oder regelmäßig an Freitagen von 19−24 Uhr.

 

N
Nationalparkpartner
Diese Gastgeber haben sich die Nationalpark-Idee auf ihre Fahnen geschrieben. Ihre Begeisterung und ihre persönlichen Erfahrungen geben sie gerne an naturinteressierte Gäste weiter. Regionale Produkte in der Küche sowie die Unterstützung der sanften Mobilität durch Bus und Bahn sind eine Selbstverständlichkeit.
Weitere Informationen unter: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Nudeltage
an allen Dienstagen mit leckeren Gerichten rund um die Nudel und mehr gibt’s im „Hüttenhof“ der Familie Paster in Hobelsberg 23 bei 94143 Grainet zu günstigen Preisen. Infos unter 08585/96050-

 



O
Obstpressen
(Privat und Gartenbauvereine) nehmen alljährlich Mitte September ihren Dienst in den Vereinskeltereien auf. Pro Zentner Mostobst (Äpfel und Birnen) kann man mit einer Saftausbeute von ca. 30– 35 Litern rechnen. Im Landkreis FRG bieten folgende Mostereien ihre Dienste an:
Obst- und Gartenbauverein Haus im Wald,  bei der Familie Veicht in Nendlnach bei Haus im Wald. Infos: Tel. 08554/1250
Gartenbauverein Heindlschlag, bei Burgi Rodler. Hier ist auch eine Pasteurisieranlage vorhanden. Infos: Tel. 08581/4536
Obst- und Gartenbauverein Röhrnbach, bei Adolf Garhammer. Pasteurisieranlage vorhanden. Infos: Tel. 08582/572
Kräuterhof Eckertsreut/ Ringelai, bei Ludwig Groß. Pasteurisieranlage vorhanden. Infos: 08555/609


R
Reindlessen

sind, an alte Traditionen der vorwiegend bäuerlichen Kost anknüpfend, in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen. Für mehrere Personen wie für Familien werden gleich mehrere Stücke Schweine-, Sur- und Rauchfleisch den Gästen in einem Reindl direkt am Tisch serviert.

Ripperlessen
gibt es an vielen Freitagen im Jahr oder auch auf Anfrage im „Hahnenhof“ in Eppenschlag. Infos
unter 0170/2721418

S
Schlachtschüsseln
nach original bayerischen Rezepten bieten Traditionsgasthäuser vor allem in der kälteren Jahreszeit, also im Herbst und Winter, an. Weil aber von den eigenständigen Metzgereien auch das ganze Jahr über fast täglich geschlachtet wird, findet man diese herzhaft-üppigen Gerichte auch die übrige Zeit auf den Speisekarten. Zu einer „Schlachtschüssel“ gehören Blut- und Leberwürste, Surfleisch, Sauerkraut und Salzkartoffeln.

Eine Straußwirtschaft
als Mostschenke kann man im Freyunger Ortsteil Ort Hsnr. 11 (10 Gehminuten vom Parkplatz der Freyunger Eishalle entfernt) erleben. Geboten sind u. a. feiner Apfelmost, Glühmost mit Zimt und hausgemachte Liköre. Dazu werden Zwiebelkuchen, Kürbiskuchen und Erdäpfelkas und Frischmilchkäse aus eigener Herstellung gereicht. Die Mostschenke hat nur saisonal an Samstagen und Sonntagen ab 14 Uhr geöffnet. Infos unter 08551/6933
 


T
Einen Theaterstadl
- ideal auch für Hochzeitsfeiern, Firmen- und Familienfeiern − hat das Hotel Gross in 94160 Ringelai, Tel. 08555/258, zu bieten.
 

Turmstüberl
Ein bewirtschaftetes Turmstüberl gibt´s im 27 Meter hohen, hölzernen Aussichtsturm auf dem 1016 Meter hohen Brotjacklriegel im Sonnenwald bei Langfurth. Er wurde im Jahre 1912 erbaut. Das Turmstüberl ist mit seinem Panoramablick auf die bayerisch-böhmischen Grenzberge und hinab zur Donauebene in der Hauptsaison (1. April–31. Oktober) täglich von 10–18.30 Uhr und in der Nebensaison an bestimmten Wochenenden von 12–17 Uhr geöffnet. Es gibt hier gutes Bier, alkoholfreie Getränke und schmackhafte Bergbrotzeiten. Auskünfte: Tel. 09908/89020, Mobil 0160/9200 8003, www.turmfan.com.



W
Wachteleier
sind im Landkreis Freyung-Grafenau – was die Selbsterzeugung betriff t – nun kein „unbekanntes Wesen“ mehr. Ein paar kleinere Geflügelzüchter haben die Liebe zu diesem Federvieh entdeckt und beliefern nach bescheidenem Aufkommen vor allem Privatkunden. Da sie derzeit noch ziemlich unbekannt sind, haben sie auch noch keine gemeinsame Werbestrategie für ihre Erzeugnisse entwickelt. Deshalb gibt es noch keine offiziellen Quellen. Doch wer einheimische Landwirte frägt, der wird bestimmt einen Treff sicheren Hinweis bekommen. Neben Hühnereiern aus Bodenhaltung gibt´s bei
Ludwig Bauer in Schlageröd 34 bei Grafenau, Tel. 08552/701, auch Wachteleier zu kaufen.

Wildbret
frisch von den Jägern, ist ein besonders begehrtes Fleisch, da man ja dann weiß, dass es gerade geschossen, sauber zerlegt und, was das Schwarzwild betrifft, der Trichinen-Untersuchung und dem Becquerel-Test unterzogen wurde. In den Kühltheken oder -schränken darf das Wild bei Kühltemperaturen drei bis vier Tage abhängen und zu seinem optimalen Geschmack reifen. Beim Kauf von Wildbret von einem Jäger vor Ort kann man gewiss sein, dass das Wild unmittelbar nach dem Schuss mit Trinkwasser gereinigt und spätestens nach einer halben Stunde nach dem Aufbruch in den Kühlraum gebracht wurde. Das penible Säubern gilt natürlich auch für Feldhase und Federwild wie Fasan und Wildente. Frisches Wild kann man nicht „von der Stange“, also jeden Tag nach Wunsch, in einer Wildbrethandlung kaufen, da ja zum einen die Jahreszeit, zum andern auch das Jagdglück eine Rolle spielen. Der gute Rat also: Wer vorhat, sich mit Wildbret einzudecken, der sollte rechtzeitig mit einem Jagdpächter das Gespräch suchen und vorreservieren. Über die einzelnen Jagdausübenden können die Rathäuser der einzelnen Gemeinden und Städte Auskunft geben. In den weiten Wäldern zwischen Falkenstein, Rachel und Lusen, also im Gebiet des Nationalparks Bayerischer Wald, muss ebenfalls dafür gesorgt werden, dass Wald und Wild im rechten Einklang bleiben. Drei Berufsjäger sind die Heger und Pfleger dieses Wildbestands, was das Reh- und Rotwild betriff t. Auch von dieser „Adresse“ wird frisch geschossenes Wild, das sogar teilweise in größere Stücke zerwirkt, abgegeben.
Ansprechpartner sind die Nationalpark-Berufsjäger:
Helmut Penn, Handy 0175/2622763
Michael Penn, Handy 0175/2622694
Rüdiger Fischer, Handy 0175/2622745