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Die „Ehrn” geöffnet ist die „Ehrn“
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Freilichtmuseum Finsterau: Seit nunmehr 20 Jahren sind Thomas und Ulrike Kröber die Wirtsleut in der „Ehrn“ im Freilichtmuseum Finsterau − das in tausend Metern Meereshöhe und in unmittelbarer Nachbarschaft des ersten deutschen Nationalparks an der bayerisch-böhmischen Grenze liegt.Der Thomas stammt aus einem Wirtshaus und es macht ihm nichts aus, wenn er nach einem Musikantentreffen erst um halb drei den Tavernenschlüssel hinter sich umdreht, am nächsten Morgen dann wieder um 6 Uhr aufsteht, mittags ein Hochzeitsmahl ausrichtet und tagsüber alle Hände voll zu tun hat, wenn die Tische in der Taverne wie im Wirtsgarten inmitten der alten Waldlerhäuser g´steckt voll sind. In der „Ehrn“ ist noch die gute alte Zeit zu Hause, denn die Balken unter der niedrigen Gaststube und im „Saal“ könnten viel von den Festen und der Sitzweil gleich mehrerer Generationen erzählen. Es gibt keinen Stilbruch zu heute, was sich schon daran zeigt, dass die Wirtin ihre Tageskarte per Hand alle Tage neu schreibt und der Thomas als Küchenchef sich frühmorgens auf den Weg macht, um frische Lebensmittel aus der Region einzukaufen. Und alles, was auf den Tisch kommt hat „Kraft und G´schmack“ wie man in Altbayern sagt. Zu empfehlen: ein Schweinsbratl von der Bauernsau mit Natursoß, Reibeknödel und Krautsalat, ein Lammhaxl mit Rosmarinsoße, Erdäpfeln und grünen Bohnen und ein Hirschkalbsbraten mit Wacholdersoße, Preiselbeerbirne, Reibeknödel und Blaukraut. Zur Nachspeise kommt man nicht umhin, einen Topfenstrudel mit Heidelbeeren oder einen Apfelstrudel mit Vanillesoße zu versuchen. Preisgünstig gedeckt wird auch für die Kinder, die es sich bei einem Knödel mit Soße, Spätzle oder an einem „Rabenteller“ – geklaut wird von den Tellern der Eltern! − für 0,00 Euro gut gehen lassen können. Und auf was freut sich der Küchenchef im kommenden Herbst: „Natürlich darauf, wenn es wieder frisch geschlachtete Bauerngänse und -enten gibt, denn das ist für den echten Bayern wie der Himmel auf Erden …“ , so der Tavernenwirt Thomas. |
Stattlich und gemütlich: die
Taverne "Ehrn", die von Thomas und Ulrike Kröber bewirtschaftet
wird. |