Landhotel Gottinger
Hauzenberger Straße 10,
94065 Waldkirchen,
Tel. 08581/9820,
Fax 08581/982444,
E-Mail:
hotel.gottinger@online.de,
www.hotel-gottinger.de
Öffnungszeiten:
Ganzjährig, ohne Ruhetag;
täglich geöffnet ab dem Frühstück, durchgehend bis in die Nacht hinein.
Preisgefüge:
Vorspeise 5,50−9,80 Euro,
Suppen ab 2,50 Euro,
Hauptspeisen 7,90−17,50 Euro,
Nachspeisen 3,90−5,50 Euro
Das Haus verfügt über 17 Komfortzimmer und 8 Appartements, ein eigenes Spezialitätenrestaurant „Die Kartoffel“ im Erdgeschoss, Sauna, Biergarten und zwei Kegelbahnen.

Im Landhotel Gottinger
feiern Küche und Keller fröhliche Urständ´

Waldkirchen im südlichen Bayerischen Wald gilt als eine der beschaulichsten Städte im Bayerischen Wald überhaupt, hat mehr zu bieten als viele Nachbarstädte, ist traditionell und modern zugleich. Die „Kleine Landesgartenschau 2007“ hat dies einmal mehr Tausenden von Besuchern unter Beweis gestellt. Und wer hierbei Gast war, der ist sicherlich im Hotel Gottinger eingekehrt, das ja gewissermaßen „Nachbar“ dieser fröhlichfarbigen Schau war. Der Reiz dieses Hauses kommt natürlich nicht von ungefähr, denn bereits seit 1872 ist hier die Gastlichkeit zu Hause, wurde von einer Generation auf die andere vererbt.
Allein schon die Lage des Hauses ist ein Genuss, liegt es doch nur ein paar Gehminuten vom historischen Marktplatz und Einkaufszentrum einerseits und von einem idyllischen Wandergebiet hinauf zum Karoliberg und hinab ins wildromantische Saußbachtal entfernt. Wer es sich dann, wenn er den schattigen Biergarten durchschritten hat, in der heimeligen Gaststube oder im Panaroma-Restaurant gemütlich macht, der wird verstehen können, warum man gerade hier mit dem Slogan „Göttlicher Urlaub bei Gottinger“ wirbt.
Das hat allein schon mit alter Gastwirtsherrlichkeit zu tun, denn Rainer Gottinger bündelt all jene guten Eigenschaften, die einen guten bayerischen Wirt und Hotelier ausmachen. Er hat sie von seinen Vorvätern geerbt und für ihn ist ein Gast alles andere als ein Fremder. Er setzt sich gern zu ihm, hört ihm zu und kann selbst viel erzählen von all dem, was eine gemütliche Sitzweil so wertvoll macht. Selbst in Altbayern findet man nur noch wenige Häuser, in denen sich der Wirt noch die Zeit nimmt, sich zu seinen Gästen zu setzen, um mit ihnen mit einem frisch gezapften Bier aus einer Privatbrauerei anzustoßen oder ein Glaserl Wein zu trinken. Aus gutem Grund haben ihn seine Wirtekollegen immer wieder zum Vorsitzenden des Kreisverbands des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands gewählt und wurde er auch zu einem „Kristallisationspunkt“ der Waidla-Wirte-Vereinigung. Der gastronomische Nachwuchs im Landkreis Freyung-Grafenau hat nicht zuletzt von den großen Erfahrungen des Kochmeisters und Fachlehrers Rainer Gottinger profitiert.
Ja, „der Gottinger“ ist seit jeher eine Institution in vielerlei Hinsicht. Angefangen hat dies alles mit einem Brauerei-Eiskeller, in dem das Bier auch den Sommer über unter schattigen Kastanien gelagert wurde. Und diese Kastanien, überdimensionale Weinfässer als Sitzweilecken, und den lauschigen Biergarten mit bester Aussicht auf die Berge des Dreiländerecks Bayern- Böhmen-Österreich gibt es auch heute noch.
Aufgrund des schönen Blicks vom Panorama-Restaurant aus zum Dreisesselberg, einer der Wahlheimaten von Adalbert Stifter, ist es allemal ein Erlebnis, hier schöne wie unterhaltsame Stunden zu verbringen.
Doch was wäre ein so schönes Haus ohne eine gute Küche? – wohl nur eine halbe Sache. Und hier ist nun das Reich von Alexander Gottinger, der seine Ausbildung in namhaften Häusern genoss und der für seine Küchenkunst im Jahre 2006 mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet wurde.
Besonders spezialisiert ist man im Hause Gottinger auf Wild aus heimischen Wäldern wie frischen Hirschbraten mit Wacholder-Preiselbeersoße und Schwammerln, Geschnetzeltes von Reh und Hirsch, Gottingers Wildpfandl, Wildschweinrücken und Wildhasenrücken – und das alles zu „zivilen Preisen“. Und wer hier einmal Gottingers Zwiebelrostbraten, ein saftiges Rinderfiletsteak mit knackigem Pfannengemüse, ein gebratenes Steinbeisserfilet oder das Duett von kross gebratentem Flusszander und Steinbeisserfilet genossen hat, der wird bestimmt wieder kommen. Als kulinarische Attraktionen gelten auch der hausgemachte Apfelstrudel, Marillenpalatschinken und die geeisten Pralinen mit Kokosflocken, Pina-Calada- Rahmreis mit Maracujatrüffeln.
Besonders stolz ist Koch- und Serviermeister Rainer Gottinger, dass er als einer der besten Weinsommeliers Deutschlands geschätzt wird. Von dieser Erfahrung profitiert natürlich der gut sortierte Weinkeller, der edlen Tropfen aus Franken und der Pfalz, der Wachau und dem Burgenland den Vorzug gibt. Wer als Gast vom reichen Wissen des Sommeliers Gottinger lernen will, dem stehen hier alle (Wissens)Türen offen!

Rezept Gottingers Hirschgulasch


 

 

Rainer Gottinger mit Tochter und Sohn Alexander, der - obwohl noch sehr jung - sich über gastronomische Auszeichnungen freuen kann.