Hotel Gross
Josef Gross,
Dorfstraße 22,
94160 Ringelai,
Tel. 08555/96360,
Fax 08555/1790,
E-Mail: mail@hotel-gross.de,
www.hotel-gross.de
Öffnungszeiten:
Täglich – ohne Ruhetag − von 10−22, bei Veranstaltungen entsprechend länger.
Nachmittags von 14–18 Uhr gibt´s eine Brotzeitkarte, im Sommer dann eine Biergarten-Karte.
Spargel- und Wildwochen sindobligatorisch.
Knödelkochkurse sind möglich.
Preisgefüge:
Vorspeisen 3–6 Euro,
Hauptspeisen 6,50–13Euro,
Nachspeisen 2,90–4,50 Euro,
3-Gänge-Menü 12,50–20 Euro.
Das Hotel bietet 30 Gästezimmer und 1 Appartement mit bester Ausstattung.

Erlebnisgastronomie, Theaterstadl und ein Hexenmuseum noch dazu:
alles im
Hotel Gross, Ringelai

Hundert Jahre eine familiär geführte Wirtshauskultur, Erlebniskultur vom Feinsten, Wellness und dazu auch noch, so wie´s halt früher bei Traditionswirtshäusern üblich war, ein Theaterstadl, der auch zu einem Hochzeitsparadies werden kann. Doch damit nicht genug: Weil unweit von Ringelai, dessen Lage so fruchtbar war, dass ihn die Einheimischen auch heute noch den „Schmalzdobl“ (also einem Ort, wo es nie an Rinderfett mangelte) nennen, anfangs des 18. Jahrhundert die letzte Hexe verbrannt wurde, hat Josef Gross in seinem Haus auch noch ein Hexenmuseum eingerichtet, das weitum seinesgleichen sucht.
Ausschlaggebend dafür, dass dies von der Finanzierung der Investitionen her auch alles ermöglicht werden konnte, war der Erfolg der Küche des Hauses, die eine große Auswahl zu guten Preisen bietet. Da liest man auf der Speisekarte von Leberspätzle- und Festtagssuppe, von einem deftigem Ringelaier Schweinebraten und vom „Ringelaier Hexenpfandl“, „Hexengrillteller Scheiterhaufen“, Tafelspitz und Salaten, die so echte Lebensfreude versprechen. Stark vertreten sind auch Wildgerichte (Hirschgulasch, Wilderereintopf, Rehbraten mit Hubertussoße), Forellen und Zander und ganz besondere Renner sind Grill- und Fischplatten für zwei Personen zu einem recht anständigen Preis. Auch die Vegetarier kommen hier bei Champignonomelett und gratiniertem Gemüsepfandl nicht zu kurz. Und dann dürfen als Nachtisch etwa ein Kaiserschmarrn oder der hausgemachte Apfelstrudel nicht fehlen.
Da sich in Altbayern Natur, Essenskultur und Kultur nicht gegenseitig im Wege stehen, hat das Hotel Gross noch eine Besonderheit zu bieten, die weitum keine Konkurrenz hat, und für die es sich ebenfalls lohnt, hierher zu kommen: die „Mund+Art“-Bühne im Theaterstadl – ein Theater mit Eigensinn, wie man sich auch gerne nennt. Von Januar bis Dezember sind auf diesen Bühnenbrettern, die für manche die Welt bedeuten, mehr als 100 Aufführungen geboten, alles etwas ausgefallen humorvoll-satirisch. Und das Schöne dabei ist, dass man sich dazu nach Lust und Laune nach dem Motto bewirten lassen kann: Kultur, Essen und Trinken halten Leib und Seel zusammen.
Apropos Geschichte und Kultur: Anno 1703 brannten im Bayerischen Wald die letzten Scheiterhaufen. Ihnen zum Opfer fielen auch die „Hexen von Wittersitt“, einem Weiler unweit von Ringelai. Das Hexenmuseum im Hause Gross dokumentiert in anschaulicher Weise diese Justizmorde anhand der Originalprotokolle und zeigt eine Reihe von Folterinstrumenten (Wippgalgen, Spanische Stiefel und dergleichen schlimme „Geräte“) aus der dunklen Zeit der Hexenverfolgung. Und sogar ein historisch exakt rekonstruierter Scheiterhaufen wartet hier auf die Besucher. Der Eintritt zu dieser Dauerausstellung ist für jedermann frei.

Rezept Schweineschäuferl in Preiselbeer-Pflaumensoße


 

Einmalig weit und breit ist der Theaterstadl mit dem großen Jahresprogramm der
Mund + Art-Bühne