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Hotel-Gasthaus
„Zum Kellermann“
Hier im Herzen
der alten Säumerstadt Grafenau ist es gut sein
Kam ein Reisender einst in eine fremde Stadt,
dann war seine erste Frage an die Einheimischen: „Sagen Sie mal, wo
ist denn hier das beste Haus am Platz?“ Und damit waren nicht die
Kirche und das Rathaus gemeint, sondern ein Traditionsgasthaus, wo
man so recht nach Herzenslust gut speisen konnte. Einst und jetzt
wird einem auf diese Frage von Ortsfremden im Herzen der über 630
Jahre alten Säumerstadt Grafenau das Hotel-Gasthaus „Zum Kellermann“
genannt, das bereits seit dem Jahre 1902 als eine echte Empfehlung
gilt.
„Gastlichkeit liegt uns eben am Herzen!“ ist der
Grundsatz von Evi und Manfred Ranzinger, die hier in Küche und
Service das Sagen haben. Beide haben ihr „Handwerk“ in ebenfalls
guten Häusern gelernt und sorgen dafür, dass in gemütlich gepflegter
Atmosphäre kein Gästewunsch offen bleibt. Drei Sterne zieren das
Haus, zugleich ist man Partner des Golfclubs am Nationalpark, des
Nationalparks selbst und als „Ge(h)nuss-Gastgeber“ des
Tourismusverbands Ostbayern anerkannt.
Was dieses Haus zur Einkehr so reizvoll macht, das sind nicht nur
die überaus kreativen Kochkünste des Meisterkochs Manfred Ranzinger
und seines Teams, sondern auch die beherrschende Lage am
mittelalterlichen Stadtplatz mit vorgelagertem Gastgarten und dem
weitläufigen Kurpark gleich dahinter, der direkte Kontakt zu den
Wirtsleuten, die anheimelnde Atmosphäre im Restaurant und in der
Nepomukstub´n. Brechen Grafenaus große Sommerfeste an oder wird an
Silvester eine Party am Stadtplatz gefeiert, so sitzt man hier
sozusagen in der „ersten Reihe“.
Natürlich geht man bei den Kellermanns, auch was die Küche betrifft,
mit der Jahreszeit – und dies fast ausschließlich mit Produkten aus
der Region. So ist es im Herbst Tradition, mit einem
Pfifferling-Ragout aufzuwarten oder ab Kirchweih bis Anfang Januar
an Sonntagen Entenbraten anzubieten – und der echt bayerische
Schweinebraten steht täglich auf der Tageskarte obenan. Doch wer es
eilig hat, der wird sich gut und gern der täglich wechselnden Karte
mit den Mittagsgerichten zum günstigen Preis bedienen, hat Gerichte
wie gefüllte Roulade in Senfrahmsauce auf hausgemachten Bandnudeln,
Risottopflanzerl auf Zucchini-Tomaten-Ragout, überbackene
Schwammerlpfannkuchen oder einen Viktoriabarsch in Eihülle gebacken
mit Kräutercreme und dazu Petersilienkartoffeln zur Auswahl.
Dem Trend folgend, dass nicht nur Kinder und junge Leute gerne
Nudeln essen, hat sich das Restaurant auch mit seinen
Nudelspezialitäten einen Namen gemacht, sind sie doch hausgemacht.
Das ganz gleich, ob es sich um die leckeren Nudelsäckchen, um
hausgemachte grüne Bandnudeln, Nudelrouladen mit Ricotta gefüllt
oder Schwammerlravioli handelt.
Das ganze Jahr über kann man auch, den Speisekarten des Hauses
folgend, kulinarisch gesehen so richtige Weltreisen antreten, die in
den mediterranen Raum genauso führen wie ins Hl. Land oder sogar ins
Land der aufgehenden Sonne. Küchenchef Manfred Ranzinger ist da
nicht verlegen, sondern überrascht immer wieder aufs Neue – und dazu
gehören auch die Desserts, womit er sich durchaus mit einem
Chefpatissier großer Häuser messen kann. Zudem legt der Küchenchef
größten Wert auf den Einkauf von Produkten aus der Region. Probieren
Sie´s doch mal aus!
Und wer sich vom Können des Meisters einmal überzeugt hat, der wird
vielleicht damit liebäugeln, hier einen privaten Kochkurs im
Freundeskreis zu absolvieren. Zudem nicht zu vergessen: Allergiker
und diätbewusste Gäste schätzen beim „Kellermann“ die individuelle
Zubereitung – auf Wunsch ganz auf den einzelnen Gast abgestellt.
Dieses Restaurant könnte ruhigen Gewissens zudem auch noch als
Weinstube firmieren, denn die Weinkarte ist äußerst sorgfältig
ausgewählt und lässt qualitativ gesehen keine Wünsche offen.
Jährlich sind hier Weinbauern persönlich zur Verkostung ihrer
begehrten Tropfen zu Gast. Ja, Küche und Keller sind hier – auch was
feine Brände betrifft – ein Herz und eine Seele.
Lamm-Carré
im Wiesenblumenheu gebraten mit Rosmarinjus |
 
Hier kocht der Chef selbst: Manfred
Ranzinger.
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