Das „Mühlhiasl“-Gasthaus Museumsdorf Bayer. Wald,
94104 Tittling,
Tel. 08504/8482,
Fax 08504/404 27,
www.museumsdorf.com

An Samstagabenden und sonntags unterhält ein Harmonikaspieler die Gäste.

Das Museumsdorf ist täglich von 10−18 Uhr geöffnet.

Museumsdorf Bayerischer Wald:
„Ein national wertvolles Kulturgut“

Aus einer Idee des Rotel-Tours-Erfinders Georg Höltl ist am Dreiburgensee bei Tittling, Ldkr. Freyung-Grafenau, eines der größten Museumsdörfer Europas (Prädikat: „National wertvolles Kulturgut“) entstanden. Auf einer Fläche von 20 Hektar sind hier 150 Gebäude mit Bauformen des Bayerischen Waldes aus der Zeit von 1580 bis 1850 angesiedelt, die über 60 000 Schauobjekte beherbergen und neben dem bäuerlichen Leben 40 Handwerksberufe präsentieren.
Gleich beim Eingang begegnen wir dem Wahrzeichen: dem stattlichen „Mühlhiasl“-Gasthaus, einem echten Kleinod der Wirtshauskultur von einst. Ja, da freut sich selbst der Märchenkönig, der über einem der urigen Stammtische lächelt. Auch der erste Mensch, der den Mond betreten hat, Neil Armstrong, Bergsteiger Reinhold Messner, Alt-Bundeskanzler Kohl, der ehem.  Bundespräsident Carl Carstens und gleich mehrere bayerische Ministerpräsidenten haben hier am Tisch gesessen.
Von der Titelseite der Speisenkarte blickt der Bayerwaldprophet Mühlhiasl in die Zukunft. Für die Gegenwart hat er eine jedermann Freude bereitende Speisenkarte parat, die u. a. mit Sauerbraten in Sauerrahmsoße mit hausgemachten Spätzle oder Knödel, dazu mit Preiselbeeren gefüllte Birnen (8,90 Euro), gekochtem Rindfleisch mit Bouillonkartoffeln und Meerrettich (8,20 Euro) und Tagesgerichten wie rosa gebratener Rinderlende in feiner Pfefferrahmsoße, Bohnenbündel und hausgemachten Kartoffelkroketten lockt. Besonders zu empfehlen auch der „Erdäpfelkas“, garniert mit Rettich und Tomaten, die Bauernkrapfen und Hefeknödel mit Vanillesoße.
Und wer vom erinnerungsfrohen Rundgang durch das weitläufige Museumsdorf so recht durstig geworden ist, der sollte sich ein „Mühlhiasl“-Festbier einschenken lassen und er wird dann einen der waldlerischen Schriftsteller besser verstehen, der einmal sagte: „Mit das Schönste in Bayern ist der Foam (Schaum) auf´n Bier und der Hintern einer Kellnerin!


 

Ein nationales Denkmal: das „Mühlhiasl“-Gasthaus im Museumsdorf Bayerischer Wald. In dieser Wirtschaft waren bereits viele Prominente zu Gast.